Fränkisches Seenland - Überleitung Donau-Main

Während der Süden Bayerns über ein ausgeglichenes und reichhaltiges Wasserdargebot verfügt, führen ungünstige geologische Voraussetzungen und geringe Niederschläge in Nordbayern zu Wassermangel. Durch die Überleitung von Wasser aus Altmühl und Donau wird die Niedrigwasserführung von Rednitz, Regnitz und Main verbessert. Zusätzlich werden die Überschwemmungen im mittleren Altmühltal vermindert.

Zwei Systeme - ein Ziel

Altmühl- und Donauwasser werden auf zwei getrennten Wegen in das Regnitz-Main-Gebiet übergeleitet

  • über den Altmülsee sowie den Kleinen und Großen Brombachsee
  • über den Main-Donau-Kanal und den Rothsee

Beide Systeme funktionieren unabhängig voneinander und ergänzen sich.

Durch das Fränkische Seenland entstand ein attraktives Naherholungs- und Fremdenverkehrsgebiet.

Das Wasserwirtschaftsamt Ansbach

  • steuert und überwacht das gesamte Überleitungssystem
  • gewährleistet die Sicherheit der Dämme und Betriebseinrichtungen
  • pflegt rund 30 km2 Seenlandschaft
  • betreibt fünf Wasserkraftwerke
  • betreut 27 Flusswehre.