Fränkisches Seenland - Überleitung Donau-Main
Während der Süden Bayerns über ein ausgeglichenes und reichhaltiges Wasserdargebot verfügt, führen ungünstige geologische Voraussetzungen und geringe Niederschläge in Nordbayern zu Wassermangel.
Durch die Überleitung von Wasser aus Altmühl und Donau wird die Niedrigwasserführung von Rednitz, Regnitz und Main verbessert. Zusätzlich werden die Überschwemmungen im mittleren Altmühltal vermindert.
Zwei Systeme - ein Ziel
Altmühl- und Donauwasser werden auf zwei getrennten Wegen in das Regnitz-Main-Gebiet übergeleitet
- über den Altmülsee sowie den Kleinen und Großen Brombachsee
- über den Main-Donau-Kanal und den Rothsee
Beide Systeme funktionieren unabhängig voneinander und ergänzen sich.
Schema der Überleitung
Durch das Fränkische Seenland entstand ein attraktives Naherholungs- und Fremdenverkehrsgebiet.
Das Wasserwirtschaftsamt Ansbach
- steuert und überwacht das gesamte Überleitungssystem
- gewährleistet die Sicherheit der Dämme und Betriebseinrichtungen
- pflegt rund 30 km2 Seenlandschaft
- betreibt drei Wasserkraftwerke mit zusammen 4.380 kW Nennleistung
- betreut 27 Flusswehre.
Weiterführende Informationen
Links zu anderen Angeboten
- [EXT] Zweckverband Altmühlsee
- [EXT] Zweckverband Brombachsee
- [EXT] Zweckverband Rothsee
- [EXT] Tourismusverband Fränkisches Seenland
- [EXT] Wasserwirtschaftsamt Nürnberg (zuständig für den Rothsee)
- [EXT] Zweckverband Wasserversorgung Fränkischer Wirtschaftsraum (WFW)
- [EXT] Seenland Barrierefrei
Dokumente zum Download
- [INT] Überleitungsmengen: Jahresbilanz 2012 (PDF - 20 KB); Gesamtbilanz (PDF - 20 KB)
- [INT] Gesamtbilanz der Stromerzeugung aller 3 Wasserkraftwerke 1993-2009 (PDF - 14 KB)
- [INT] Gesamtbilanz der Stromerzeugung aller 3 Wasserkraftwerke 2010-2024 (PDF - 13 KB)
- [INT] Lageplan Fränkisches Seenland (PDF - 11,3 MB)
