Hochwasserschutz Wassertrüdingen

2014 ging die Stadt Wassertrüdingen bei der Bewerbung um die Kleine Landesgartenschau als Siegerin hervor.
Kernstück der Auslobungsunterlagen für diesen Wettbewerb waren die Planungen des Wasserwirtschaftsamtes Ansbach zum Hochwasserschutz von Wassertrüdingen, die mit diesem zeitlich äußerst ambitionierten wasserwirtschaftlichen Vorhaben auch das Fundament der auf den Deichen aufbauenden Kleinen Landesgartenschau 2019 bilden.

Mit Hilfe dieses integrierten Entwurfes soll es gelingen, auf gestalterisch sehr anspruchsvolle Weise, die Hochwasserschutzmaßnahmen in das Stadt- und Landschaftsbild einzubinden. Das Konzept dient sowohl dem Schutz vor Hochwasserereignissen der Wörnitz als auch des Lentersheimer Mühlbaches.

Der erste Bauabschnitt der Gesamtmaßnahme konnte bereits 2015 fertiggestellt werden.

Der Hochwasserschutz Wassertrüdingen umfasst folgende Einzelmaßnahmen:

  • Hochwasserschutzdeiche und Mauern
  • Herstellung der Durchgängigkeit durch eine Sohlrampe
  • Optimierung des zur Verfügung stehenden Wasserdargebotes der Wörnitz durch ein umfangreiches Wassernutzungskonzept
  • Abriss der Stadtmühle Wassertrüdingen
  • Umbau des Wehres am Wörnitzbad
  • Sicherstellung der Binnenentwässerung durch den Bau von drei Schöpfwerken

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